Das Anlegen von Saatgut – im Fachjargon oft Aussaat genannt

Vorbereiten. Auswählen. Ausbringen. Einstreuen. Unterharken. Pflegen. Gießen. Pikieren. Abhärten

Das Anlegen von Saatgut – im Fachjargon oft Aussaat genannt – ist einer der kraftvollsten Momente in der Gartentherapie. Es symbolisiert Hoffnung, Neuanfang und die Selbstwirksamkeit: Aus einem winzigen, unscheinbaren Korn entsteht durch die eigene Fürsorge Leben.

In der Gartentherapie geht es weniger um den maximalen Ernteertrag, sondern um den Prozess. Das Säen an sich spricht verschiedene Ebenen an:

 Feinmotorik: Das Greifen kleiner Samen (z. B. Radieschen oder Erbsen) trainiert die Hand-Auge-Koordination und die Fingerfertigkeit (Pinzettengriff).

 Kognitive Stimulation: Planung („Wie tief muss das Loch sein?“) und das Beschriften von Etiketten fördern das Gedächtnis und die Konzentration.

 Emotionale Ebene: Das „Säen von Hoffnung“. Patienten lernen Geduld und erfahren Bestätigung, wenn nach einigen Tagen die ersten grünen Spitzen zu sehen sind.

 Sensorik: Das Fühlen der kühlen Erde und die unterschiedlichen Texturen der Samen (glatt, rau, haarig) wirken erdend und beruhigend.

Die Gartentherapie zeichnet sich dadurch aus, dass das „Saten legen“ individuell angepasst wird. Willst du mehr erfahren dann melde dich bei www.gartenundtherapie.de

 

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